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Geschichte

Die AktionsGemeinschaft ging Anfang der 1980er-Jahre aus der Fusion der Österreichischen Studentenunion (ÖSU) mit dem Studentenforum und dem Forum Innsbruck (beides Abspaltungen der ÖSU) hervor. Die ÖSU war ursprünglich ein Wahlbündnis verschiedener christlich-konservativer Verbände gewesen.

Der damalige Wissenschaftssprecher Heinrich Neisser versuchte den Dialog zwischen den einzelnen Abspaltungen der ÖSU zu fördern. Und nach einer horrenden Wahlniederlage der ÖSU 1981 (sie erreichte lediglich 23,2% – das entspricht einem Minus von 15,1% zu vorangegangen Wahl) gründete die ÖSU gemeinsam mit dem Studentenforum und dem Forum Innsbruck (beides Abspaltungen der ÖSU) die AktionsGemeinschaft. Lediglich die JES, welche durch eine weitere Abspaltung der ÖSU hervorging und sich als klar „rechts-konservativ“ positionierte, entschied sich gegen eine Wiedervereinigung unter neuem Namen. Wie sich herausstellen sollte, konnte die JES nur kurz nach Gründung der AG Erfolge verbuchen, denn in den 90er Jahren verlor die JES relativ schnell ihre Wähler (1999: 2%).

 

Die AG konnte in den kommenden Jahren einen langsamen Zuwachs an Stimmen verbuchen und sich bundesweit als stärkste Studentenpartei durchsetzen (1993 erreichten sie 44,4%, ein Erfolg, der bis dato nicht mehr wiederholt werden konnte). Bei der Wahl 1995 musste die AG einen Verlust von cirka 6% verbuchen, was dazu führte, dass aufgrund einer „linken“ Koalitionsbildung das erste Mal nach 1946 kein Student aus der konservativen Mitte Vorsitzender der Bundesvertretung der ÖH wurde.

Die damalige Koalition konnte jedoch nicht lange halten, sodass die AG 1997 wieder den Vorsitz inne hatte. Die Politik spielte der AG in den kommenden Jahren nicht in die Hände, ganz im Gegenteil. Mit der Einführung der Studiengebühren 2001 und infolge der schwarz-blauen Regierung musste die AG bei der nächsten Wahl herbe Verluste verzeichnen. Sie rutschten von knapp über 40% auf unter 30% herab, was zur Folge hatte, dass die GRAS die stimmenstärkste Partei wurde. In den darauffolgenden Jahren konnte die AG wieder Boden gut machen, da sowohl die GRAS als auch der VSStÖ einen Wählerrückgang zu verzeichnen hatten. Dennoch bildete sich abermals eine Koalition aus GRAS, VSStÖ und FLÖ, welche im Juni 2008 nach der Abwahl des damaligen Vorsitzenden Hartwig Brandls (FLÖ) zerfiel und in einer turbulenten Sitzung Samir al-Mobayyed zum neuen Vorsitzenden und Norbert Köck zum 2. stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurden.

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