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Forderungen

Wir kämpfen für ...

… eine neue ÖH, für die die Interessen der Studierenden endlich wieder im Vordergrund stehen.

… eine neue ÖH, die für gute Studienbedingungen kämpft und nicht für die Weltrevolution. Jede Studentin und jeder Student muss Bedingungen vorfinden, die ein ungehindertes Studieren ermöglichen. Es braucht bessere Betreuungsverhältnisse und ein Ende der Verschulung der Universität durch starre Voraussetzungsketten.

… eine neue ÖH, für die Service und Beratung im Fokus stehen. Mit den Mitteln der ÖH Uni Wien könnte sehr viel erreicht werden. Gratis Kopien, Mitschriftenbörsen, Vorab-Plagiatschecks für wissenschaftliche Arbeiten und kompetente Beratung in allen Bereichen.

… eine neue ÖH, die ihre Mitglieder (alle Studierenden) nicht mehr anhand ihrer Weltanschauung in „gut“ und „böse“ einteilt. Jeder einzelne Student ist es wert von der ÖH vertreten zu werden. Wir sind für alle da!

Bessere Studienbedingungen

Wir wollen die beste Lehre

Um langfristig eine qualitativ hochwertige Bildung zu ermöglichen, braucht es insbesondere eine qualitätsvolle Lehre. Diese benötigt ausgezeichnete Lehrende. Daher fordern wir die besten Vortragenden für die Uni Wien. Um Praxisbezug in der Lehre zu gewährleisten, darf die Hochschule kein isoliertes Konstrukt sein. Wir fordern den vermehrten Einsatz von Vortragenden, die selbst praktische Erfahrung, in dem Bereich über den sie referieren, gesammelt haben. Es braucht aber nicht nur Fachwissen, sondern auch das nötige pädagogische und didaktische Werkzeug. Wir als AktionsGemeinschaft setzen uns daher bei Nachbesetzungen von Lehrstühlen für Kandidaten, die diese Kriterien erfüllen, ein.

Voraussetzungsketten
Voraussetzungsketten sollte es lediglich für jene Lehrveranstaltungen geben, in denen inhaltliche Vorkenntnisse anderer Lehrveranstaltungen wirklich zwingend notwendig sind. Derzeit sorgen Voraussetzungsketten in vielen Studienrichtungen dafür, dass Studierende einen sturen Plan verfolgen müssen, anstatt sich intensiv mit dem Stoff des jeweiligen Faches zu beschäftigen und sich darin zu vertiefen. Das Scheitern einer einzigen Lehrveranstaltung darf nicht ein ganzes Semester kosten. Jeder Student und jede Studentin muss die Möglichkeit haben, das Studium ohne Voraussetzungsketten selbst zu planen.

Ausbau des Winter- und Sommeruni Angebots

In vielen Studienrichtungen gibt es sie bereits: die Winter- und Sommeruni. Die Lehrveranstaltungen sind sehr gut besucht und bieten uns Studierenden die Möglichkeit, schneller im Studium voranzukommen bzw. nicht bestandene Lehrveranstaltungen zeitnah und geblockt zu wiederholen. Wir fordern daher den Ausbau der Winter- und Sommeruni in allen Studienrichtungen. Wichtig dabei ist, die Anmeldefrist zeitnah zum Beginn dieser Lehrveranstaltungen zu legen und von der regulären Anmeldephase zu trennen.

24/7 Bibliothek

Da viele Studentinnen und Studenten aufgrund verschiedener Umstände – wie beispielsweise Betreuungspflichten oder Erwerbstätigkeit – untertags keine Möglichkeit haben Bücher aus der Bibliothek auszuleihen oder diese zurückzubringen, für Arbeiten zu recherchieren oder ungestört zu Lernen sollte dies auch in der Nacht und an Wochenenden möglich sein. Dies würde auf die individuellen Bedürfnisse der Studierenden eingehen. Jeder Mensch hat einen anderen Rhythmus; während einige frühmorgens ihr Leistungsmaximum erreichen, ist dies bei anderen erst spätabends der Fall. Der Erfolg der Aktion „Nachtschicht@UB“ zeigt deutlich, dass solche Angebote auch angenommen werden. Um für jede Studentin und jeden Studenten eine optimale Studiermöglichkeit an der Universität zu ermöglichen, fordern wir, dass die Bibliotheken der Universität Wien 24 Stunden pro Tag und 7 Tage die Woche geöffnet haben sollen. Zumindest vor den (Haupt-)Prüfungswochen müssen die Bibliotheken rund um die Uhr geöffnet werden. Ähnliche Angebote an der Universität Linz zeigen, dass dieser Service möglich ist.

Mehr Laborplätze
Dass Studierende teilweise semesterlang auf einen Laborplatz warten müssen ist ein untragbarer Zustand und Sinnbild unserer unzureichend finanzierten Universität. Wir setzen uns dafür ein, dass keine Studentin und kein Student in ihrem Studienfortschritt aufgehalten wird. Jeder der einen Laborplatz benötigt muss diesen zur Verfügung gestellt bekommen.

Leistbare Lernunterlagen
Das Leben als Student ist teuer genug. Das Studium sollte da nicht noch zusätzlich eine finanzielle Belastung darstellen. Aus diesem Grund wäre es wichtig, die Lernunterlagen für das Studium leistbar anzubieten. Dies kann durch von der Universität selbst herausgegebene Skripten und dem vermehrten Einsatz von E-Books erreicht werden.

Anrechnung von Praktika
Aus unserer Sicht ist es zwingend notwendig, das Studium – ohne die Grundlagenfächer zu vernachlässigen – praxisnaher zu gestalten. Der Stoff vieler theoretisch gelehrter Fächer könnte genauso gut in externen Praktika vermittelt werden. Dies bietet den Studierenden einerseits die Möglichkeit des learning by doing, andererseits schnuppern sie in den Alltag eines facheinschlägigen Unternehmens, was einen Vorteil bei der Jobsuche darstellt. Unternehmen, die solche Praktika anbieten sollen regelmäßig die Möglichkeit erhalten, sich auf universitärem Boden im Rahmen einer Praktikamesse vorzustellen.

Budgeterhöhung durch Drittmittelfinanzierung
Wir sehen Kooperationen mit der Privatwirtschaft als Chance für unsere Universität. Die Freiheit der Lehre, Wissenschaft und Forschung muss dabei als oberstes Gut unangetastet bleiben. Solche zusätzlichen Mittel wirken der chronischen Unterfinanzierung der Universität Wien entgegen. Auch im Bereich der Forschung kann die private Hand dazu beitragen, Forschungsprojekte zu ermöglichen, um so Innovationen voranzutreiben. Drittmittelfinanzierung darf aber nicht dazu führen, dass es zu Kürzungen bei der staatlichen Grundfinanzierung kommt.

Einheitliche Standards für wissenschaftliche Arbeiten
Die unterschiedlichen Standards bei wissenschaftlichen Arbeiten an der Universität Wien – von Schriftgröße und –art bis hin zu Zitationsregeln können massiv verwirren, da man im Laufe eines Studiums mehrere solche zu schreiben hat. Um zu vermeiden, dass Studierende durch das Erlernen und Beachten vollkommen verschiedener Standards unnötig Zeit und Energie investieren und um Verwechslungen zu vermeiden fordern wir einheitliche Standards für alle wissenschaftlichen Arbeiten an der Universität Wien. Wichtig ist uns allerdings, dass alle Studierenden über ihre eigene Stilistik (z.B. Gendern) selbst entscheiden dürfen.

Block-, Wochenend- und Abend-LVs für Berufstätige
Um berufstätigen Studierenden eine leichtere Vereinbarkeit von Studium und Beruf zu ermöglichen, fordern wir – zusätzlich zum bestehenden Angebot – den Ausbau von Block-, Wochenend- und Abendlehrveranstaltungen.

Service und Beratung

Mitschriftenbörse
Die Prüfungsvorbereitung ist für alle Studierende eine zeitraubende Angelegenheit. Nicht nur das Erlernen der Inhalte benötigt Zeit. Allein das Zusammentragen des gesamten Prüfungsstoffs durch Sammlung verschiedenster Unterlagen gleicht oft einem mühsamen Puzzle und ist dazu häufig auch kostenintensiv. Dabei haben sich häufig bereits in der Vergangenheit Studierende die Mühe gemacht selbst Prüfungsrelevantes zusammenzufassen, und sind oft auch bereit diese Zusammenfassungen und Lernunterlagen zur Verfügung zu stellen. Solche Dateien findet man derzeit ab und zu in Foren oder Facebook-Gruppen. Die Idee einer zentralen Plattform, die der Sammlung solcher Unterlagen dient und einen schnellen Zugriff ermöglicht würde jedem von uns in gewissen Situationen des Studentenalltags helfen und wäre leicht umsetzbar!

Gratis Kopien
In fast allen Studienrichtungen der Uni Wien ist es nötig, viele Unterlagen selbst auszudrucken. Genau deshalb fordern wir, dass Studierende von der ÖH bzw. den Studienvertretungen ein gewisses Kontingent an kostenlosen Kopien bzw. Ausdrucken zur Verfügung gestellt bekommt.

Gratis Plagiats-Vorabcheck für wissenschaftliche Arbeiten
Das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten ist ein zentrales Thema in eigentlich allen Studienrichtungen an der Universität Wien. Neben der Unsicherheit, die beim Verfassen einer solch wichtigen Arbeit einhergeht, besteht natürlich auch die Gefahr, dass auf Grund fehlender oder falscher Zitation im Ergebnis das Werk von der Universität als Plagiat bewertet wird. Diesem „Damoklesschwert“ möchten wir entschlossen entgegentreten. Mit der Einrichtung eines kostenlosen Plagiatschecks durch die ÖH wollen wir den Studentinnen und Studenten helfen und unter die Arme greifen.

Kompetente Beratung
Wir wünschen uns eine ÖH die ihr Augenmerk wieder auf die Beratung der Studierenden legt anstatt ihre Zeit in ideologiegeladene Projekte zu investieren. Egal ob es gerade um Prüfungsanfechtungen, sozialrechtliche Fragen, Tücken deines Studienplans oder ein anderes Problem geht, die ÖH Uni Wien sollte eigentlich deine zentrale Anlaufstelle sein. Dafür wird deine AktionsGemeinschaft einstehen!

Modernisierung der Uni

Streaming von Lehrveranstaltungen
Vielen Studierenden ist es aufgrund ihrer Arbeit, Betreuungspflichten oder eines Zweitstudium nicht möglich, alle Lehrveranstaltungen zu besuchen. Aus diesem Grund fordern wir, dass das Streaming-Angebot an der Universität Wien massiv ausgebaut wird. Die Technik ist in beträchtlichen Teil der Hörsäle bereits vorhanden, nur viele Lehrveranstaltungsleiter weigern sich – zu Lasten der Studierenden – diese auch einzusetzen.

E-Book Angebot erhöhen
In der Bibliothek oft vergriffen, in der Anschaffung teuer: Fachliteratur. Um den Studierenden flexibleren und leistbaren Zugriff auf notwendige Fachliteratur zu ermöglichen, fordern wir, das Angebot von E-Books deutlich zu erhöhen.

Barrierefreiheit
Einige Gebäude und Zugänge der Universität Wien sind noch immer nicht barrierefrei. Die Umrüstung dieser Gebäude sollte vorangetrieben werden. Alle Studierenden müssen ungehinderten Zugang zur Uni haben!

Transparente Evaluierung
Die Universität Wien führte bereits vor Jahren eine Evaluierung der Lehrveranstaltungen und ihrer Leiter ein. Geändert hat sich dadurch jedoch fast nichts. Kurse, über die sich Studierende seit Jahren beschweren werden weiterhin unverändert abgehalten. Wir fordern ein transparentes Evaluierungsverfahren an dessen Ende auch konkrete Maßnahmen gesetzt werden.

Einheitliche Nutzung von Moodle
Einige Lehrende weigern sich beharrlich Moodle zur verwenden, was dazu führt, dass sich Studierende ihre Lehrveranstaltungsunterlagen von einer Vielzahl diverser Quellen selbst zusammensuchen müssen. Dies kostet unnötig Zeit und Nerven. Wir fordern eine flächendeckende Nutzung von Moodle für die Bereitstellung von Präsentationen, Skripten und anderen digitalen Unterlagen.

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