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Die Aktionsgemeinschaft

Wir, die AktionsGemeinschaft (AG), sind Österreichs größte Studierendenorganisation. Alle 2 Jahre stellen wir uns den ÖH-Wahlen, damit wir DICH auf allen Ebenen des Hochschullebens bestens vertreten können. Dies ist auch der große Unterschied zu den anderen Fraktionen: Es  ist uns ein großes Anliegen, dir mit Service und der Vertretung deiner Interessen weiterzuhelfen und unsere Energie nicht an ideologischen Grabenkämpfen zu verschwenden.

Unsere Geschichte

Die AktionsGemeinschaft ging Anfang der 1980er-Jahre aus der Fusion der Österreichischen Studentenunion (ÖSU) mit dem Studentenforum und dem Forum Innsbruck hervor.  Die AG konnte in den kommenden Jahren einen langsamen Zuwachs an Stimmen verbuchen und sich bundesweit als stärkste Studierendenfraktion durchsetzen. Die AktionsGemeinschaft hat seit ihrem erstmaligen Wahlantritt fast durchgehend zwischen 1983 und 2001 den Vorsitz der Österreichischen Hochschüler_innenschaft gestellt.

Seit 2001 war die AktionsGemeinschaft, mit einer kurzen Minderheitsexekutive Ende 2008/Anfang 2009 die größte Oppositionsfraktion in der Bundesvertretung der Österreichischen_Hochschülerinnenschaft. Seit Oktober 2020 stellt sie mit Sabine Hanger zum ersten Mal seit 12 Jahren wieder den Vorsitz der Österreichischen_Hochschülerinnenschaft.

Unsere Werte

Kritisch konstruktiv
Wir hinterfragen unser unipolitisches Umfeld und darauf einwirkende bildungspolitische Veränderungen kritisch mit dem Ziel eines barrierefreien Studiums. Dies setzt voraus, dass wir Probleme nicht unter den Teppich kehren, sondern aktuelle Herausforderungen thematisieren und anpacken. Es liegt in unserem Selbstverständnis, dass wir tolerant und respektvoll mit unseren Verhandlungspartnern umgehen, auch in schwierigen Situationen die Gesprächsbasis wahren, aber dennoch zielstrebig und mit Nachdruck an der Verwirklichung unserer Ideen arbeiten. Wir stehen für eine verantwortungsvolle ÖH mit konkreten Zielen, die den Studierenden gegenüber ehrliche und realisierbare Studierendenpolitik betreibt. Wir legen besonderen Wert darauf, dass die ÖH kritische, kontinuierliche und ergebnisorientierte studierendenbezogene Vertretungsarbeit leistet.
 
Aktion statt Reaktion
Die gute Idee braucht Willen zur Veränderung, Mut um Strukturen und alte Konzepte in Frage zu stellen, Bereitschaft zum unkonventionellen Querdenken und Kreativität. Realismus ist wichtig, darf aber kreativem Denken nicht im Wege stehen. Um eine Vision nachhaltig erfolgreich umsetzen zu können, müssen wir Ziele konsequent verfolgen, reflektiert überdenken, Kritik ernst nehmen und dynamisch adaptieren.
 
Europäisch
Die AktionsGemeinschaft bekennt sich zur Europäischen Idee und sieht in der Vereinigung Europas die Zukunft. Die Förderprogramme zur Steigerung der Mobilität innerhalb Europas wie Erasmus sind der richtige Weg um ein Zusammenwachsen der Kultur zu ermöglichen und damit durch Bildung einen zukunftsträchtigen Nährboden zu schaffen.
 
Sozial verantwortungsvoll
Soziale Verantwortung bedeutet für uns, aktiv dafür einzutreten, dass alle Studierenden unabhängig von materiellen, sozialen und emotionellen Faktoren, die Möglichkeit eines fairen, hürdenfreien Studiums haben. Die soziale Absicherung muss den individuellen Lebens- und Studienbedingungen angepasst werden und auf dem christlichen Prinzip des Gebens und Nehmens basieren. Dafür fordern wir entsprechende Mittel und Ressourcen und tragen dazu mit konkreter Hilfestellung durch kompetenten Service und engagiertem Einsatz bei.
 
Nachhaltig visionär
Bildung ist für uns das höchste Gut. Es ist eine Ressource, die sich bei Gebrauch vermehrt, anstatt zu vermindern.  Nachhaltig-visionäres Denken soll als langfristig-strategische Überlegung im Gegensatz zu kurzfristig-taktischem Verhalten verstanden werden. Die AG versteht sich als visionäre Organisation, die wichtige Themen vorgibt, in denen die bildungspolitische Diskussion und der Student im Vordergrund stehen. Daher investieren wir viel mehr in die Ursachenbekämpfung, als uns mit reiner Symptombehandlung zufriedenzugeben.
 
Selbstbestimmt
Wir sind selbstbestimmte und weisungsfreie Gruppen – das bedeutet, dass wir die Themenschwerpunkte unserer Arbeit und unserer Positionen ausschließlich selbst definieren. Diese Verantwortung gegenüber uns und den Studierenden setzt sowohl politische als auch ideelle Unabhängigkeit voraus. Deshalb repräsentieren die Mitglieder der AktionsGemeinschaft ein breites Spektrum an Meinungen. Durch das Subsidiaritätsprinzip der AktionsGemeinschaft wird von Studenten und Hochschulgruppen auch ein möglichst großes Maß an Selbstbestimmung verlangt. Wir sehen daher offene Kommunikation, freie Meinungsbildung und darauf aufbauende demokratische Entscheidungsfindung als Herzstücke unseres Engagements.

Leistungsorientiert
Die Aktionsgemeinschaft bekennt sich zu einem positiven Leistungsbewusstsein. Leistung bedeutet für uns, das Bestreben des Einzelnen, persönlich gesetzte Ziele zu erreichen. Leistung liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen und ist somit unter gleichen Voraussetzungen selbst steuerbar. Wir erachten Leistung als unterstützenswertes Gut und treten daher für ihre Förderung sowohl in finanzieller, etwa in Form von Leistungsstipendien, als auch ideeller Hinsicht ein. Auf Grund dessen sollen besonders interessierte Studierende die Möglichkeit erhalten, sich über die geforderten Lehrziele hinaus wissenschaftlich und gesellschaftlich zu engagieren.