STEOP

Echte STEOP, kein Knock-Out

Die STEOP soll der Einführung und Orientierung im Studium dienen. Die Studieneingangs- und Orientierungsphase darf nicht zur nachgelagerten Selektion der Studierenden führen. Sie soll den Studierenden einen Überblick über die Teilbereiche des Studiums geben und ihnen eine Orientierungshilfe in diesem neuen Lebensabschnitt bieten.

Bessere Studierbarkeit

Ein schnelles, effizientes Studium muss möglich sein

Sowohl die schlechten Bedingungen an den Hochschulen als auch verdichtete Curricula machen das Studieren in Regelstudienzeit in vielen Fächern unmöglich. Es ist daher notwendig, dass die Studienpläne und das Lehrveranstaltungsangebot so angepasst werden, dass ein Studienabschluss in der Regelstudienzeit erlangt werden kann.

Lehrveranstaltungsplätze sichern

Alle Studierenden, die sich für ein Studium inskribieren, haben ein Anrecht auf einen Platz in Lehrveranstaltungen. Es muss dafür Sorge getragen werden, dass alle Studierenden die Möglichkeit haben, jede Lehrveranstaltung, für die sie die Voraussetzungen erfüllen, absolvieren können. Dies geht einher mit einer gesicherten Studienplatzfinanzierung (siehe Punkt Bildungspolitik). Bei kapazitären Engpässen, soll jedoch bei der Vergabe der Plätze der Studienfortschritt berücksichtigt werden.

Verbesserung des Betreuungsverhältnisses

Ein Studium soll den Studierenden die Möglichkeit bieten, sich intensiv mit den Professoren über den Lehrstoff auszutauschen und diesen zu diskutieren. Daher ist es wichtig, dass es ein adäquates Betreuungsverhältnis zwischen Professoren und Studierenden geschaffen wird.

Keine unnötigen Voraussetzungsketten

Voraussetzungsketten soll es nur für Lehrveranstaltungen geben, in denen inhaltliche Vorkenntnisse anderer Lehrveranstaltungen unabdingbar sind. Bei nicht aufbauenden Lehrveranstaltungen soll es solche Voraussetzungen jedoch nicht geben. Damit soll ein kontinuierliches Studium ermöglicht und Verzögerungen vermieden werden. Außerdem soll dadurch einer Verschulung des Studiums entgegengewirkt werden.

Mehr Block-, Wochenend- und Abendlehrveranstaltungen

Berufstätigen Studierenden oder Studierenden mit Betreuungspflichten ist es oft nicht möglich, Lehrveranstaltungen untertags zu besuchen. Dennoch muss auch hier ein schnelles, effizientes Studium möglich sein. Das soll durch den Ausbau von Blocklehrveranstaltungen, Abendlehrveranstaltungen, sowie Lehrveranstaltungen an Wochenenden gewährleistet werden.

Sommer-, Winter-, Osteruni

Kurse innerhalb der Sommermonate werden jetzt schon sehr gut besucht und tragen deutlich zu einem schnelleren Studienabschluss bei. Die Möglichkeit einer Sommeruni soll an allen Hochschulen ausgebaut, sowie ähnliche Programme in Winter- und Osterferien eingeführt werden. Zusätzlich trägt dies zu einer deutlichen Entlastung der Kurse während der regulären Studienzeiten bei.

Verankerung von freien Wahlfächern in den Studienplänen

Freie Wahlfächer bieten eine sehr gute Möglichkeit einen Einblick in andere Bereiche zu bekommen oder bestimmte Fachbereiche zu vertiefen. Um diese Chance zu nutzen, sollen freie Wahlfächer in allen Studienplänen in einem angemessenen Rahmen eingearbeitet werden, was auch Anerkennungen aus Kursen des Auslandsemesters vereinfachen soll.

Keine verpflichtenden Genderkurse

Genderlehrveranstaltungen sind oft auch in Studien verpflichtend, in welchen sie keinen praxisrelevanten Wissensbereich für das jeweilige Fachgebiet und spätere Berufsfeld bilden. Stattdessen nehmen sie relevanten Lehrveranstaltungen den Raum im Studienplan. Daher müssen verpflichtende Genderlehrveranstaltungen abgeschafft werden.

Streams zu Lehrveranstaltungen

Um bessere Lernmöglichkeiten zu schaffen bzw. um die Möglichkeit zu haben, eine verpasste Lehrveranstaltung nachzuholen, müssen möglichst viele Lehrveranstaltungen aufgezeichnet und als Onlinestream zur Verfügung gestellt werden. Dies soll mehr Flexibilität schaffen und auch berufstätigen Studierenden zu Gute kommen.

Größeres Angebot an E-Books/E-Skripten

Die Hochschulen unseres Landes müssen am Stand der Technik sein. Es ist unserer Ansicht nach nicht mehr zeitgemäß, Skripten nur in ausgedruckter Form zu Verfügung zu stellen. Es soll vielmehr darauf Wert gelegt werden, das Angebot an E-Books und E-Skripten zu erweitern.

Massive Open Online Course (MOOC)

Um ortsunabhängig Wissen zu vermitteln, sollen Massive Open Online Courses flächendeckend etabliert werden. Dadurch kommt es zu erheblichen Erleichterungen für Berufstätige und Studierende mit Kind. Durch das offene Bildungsangebot wird es auch interessierten Menschen erleichtert ortsunabhängig das Bildungsangebot der verschiedenen Hochschulen zu nutzen.

Studium & Mehr

Freier Museumseintritt für Studierende

Zu einer umfassenden Bildung gehören neben den fachlichen Kompetenzen auch die kulturellen Aspekte. Deshalb setzen wir uns als AktionsGemeinschaft für einen freien Museumseintritt und einen Ausbau von Vergünstigungen kultureller Angebote für Studierende ein.

Hochschulliga

Sportliche Betätigung gehört für viele Studierende zu einem ausgewogenen Leben dazu. An der Hochschule ist aber meist kein Platz dafür. Das wollen wir ändern. Am Vorbild von Hochschulen in anderen Ländern wollen wir eine eigene Hochschulliga einführen, um den sportlichen Wettbewerb zwischen Hochschulen zu fördern. Dadurch ist nicht nur sichergestellt, dass Sport zu einem wichtigen Thema an der Hochschule wird, sondern auch, dass die Identifikation mit der Bildungseinrichtung steigt.

Sportinfrastruktur

Der Hochschulsport soll mehr gefördert werden. Sportplätze wie auch Fitnessräume sollen den Studierenden an der Hochschule kostengünstig und unbürokratisch zugänglich sein. Auch für externe Sportinfrastruktur wie z.B. Schwimmhallen, soll es Vergünstigungen für Studierende geben.

Ausreichendes Angebot an USI-Kursen

Es ist allgemein bekannt, dass eine gesunde Lebensführung nicht nur zu mehr Leistung anregt, sondern auch ein glücklicheres Leben bewirkt. Daher ist es wichtig, dass uns Studierenden die Möglichkeit geboten wird, sich sportlich im Umfeld der Hochschule zu betätigen. Daher fordern wir ein angemessenes Angebot an USI Kursen an allen Hochschulstandorten Österreichs.

Lehre

Wir wollen die beste Lehre

Um langfristig eine qualitativ hochwertige Bildung zu ermöglichen, müssen gewisse Rahmenbedingungen wie Standort, Materialien und ein funktioneller Campus gewährleistet sein. Neben diesen Grundlagen braucht es insbesondere aber auch eine qualitätsvolle Lehre, welche nur durch ausgezeichnete Lehrende hochwertig sein kann.

Vortragende aus der Praxis

Um dauerhaft die Verbindung zwischen der Hochschule und der Arbeitswelt zu fördern und den Praxisbezug in der Lehre zu erhöhen, sollen vermehrt Referenten aus der Wirtschaft und dem öffentlichen Dienst ihre Erfahrungen im Rahmen von Lehrveranstaltungen an die Studierenden weitergeben.

Evaluierung mit Wirkung

Bei der Evaluierung gibt es großes Verbesserungspotential. Wir fordern eine laufende Evaluierung um eine qualitativ hochwertige Lehre zu gewährleisten. Die Ergebnisse müssen transparent und öffentlich zugänglich sein. In unseren Augen kann eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Hochschule nur dann erfolgen, wenn positive Evaluierungen positive Konsequenzen nach sich ziehen – im Umkehrschluss aber auch negative Ergebnisse entsprechende Auswirkungen haben.  

Sicherstellung der didaktischen Fähigkeiten der Vortragenden

Es braucht nicht nur Fachwissen und geeignete Rahmenbedingungen, sondern auch das nötige didaktische Werkzeug. Daher setzen wir uns für eine Sicherstellung der didaktischen Kompetenz von Vortragenden ein.

Inhaltliche Aktualität der Lehre & am Stand der Technik

Eine qualitativ hochwertige Lehre muss aktuell sein. Deshalb stehen wir für aktuelle Themen und wissenschaftliche Erkenntnisse in der Lehre. Diese Inhalte sollen dann auch mit zeitgemäßer Technik im Hörsaal vermittelt werden.