Berufsorientierung und Praxiserfahrung

Faire Bezahlung von Praktika

Wer arbeitet, soll dafür auch gerecht entlohnt werden! Dass Praktika unentgeltlich gemacht werden müssen ist gegenüber der Generation der angehenden Akademiker nicht fair. Da es in dieser Zeit nicht oder kaum möglich ist, seinen alltäglichen Job zu verrichten, wird vielen Studierenden ihre Existenzgrundlage entzogen. Außerdem zeugt die fehlende Bezahlung von einer mangelnden Wertschätzung für die geleistete Arbeit.

Anrechenbarkeit von Praktika

Um in der heutigen Zeit einen einfachen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen erweist es sich als sinnvoll, wenn man bereits Berufserfahrung durch absolvierte Praktika vorweisen kann. Viele Arbeitgeber setzen bereits beim Einstellungsprozess gewisse Vorkenntnisse aus dem Berufsleben voraus. Die ÖH soll sich daher dafür einsetzen, dass in den Curricula an den Hochschulen in Österreich Praktika als freie Wahlfächer angerechnet werden können, was einen zusätzlichen Anreiz zur Absolvierung eines Praktikums bieten soll.

Förderung der Start-Up Kultur

Viele Studierende haben sehr gute, innovative Ideen und wollen direkt im Anschluss an ihre universitäre Bildung Start-Ups gründen. Gerade junge Menschen muss man auf dem Weg in die Selbstständigkeit unterstützen. Aus diesem Grund sollen die Hochschulen Gründern von Start-Ups mit Know-how zur Seite stehen. Die Zusammenarbeit mit bestehenden Gründerzentren oder Start-Up-Werkstätten, wie sie bereits auf mehreren Standorten existieren, soll ausgebaut werden.

Soft-Skills

Den Studierenden fehlt im Rahmen ihres Studiums oft eine konsequente Ausbildung im Bereich der Soft-Skills. Gerade solche Kenntnisse sind beim Einstieg in den Arbeitsmarkt immanent. Darunter fallen Kompetenzen wie Rhetorik, Präsentationstechnik, Verhandlungstechniken, Zeitmanagement, Self-Marketing, Konfliktlösung etc. Wir setzen uns für eine Ausweitung des Soft-Skill Angebots an den Hochschulen, speziell an den Universitäten, ein.