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Unser AG-Bundesobmann kandidert bundesweit auf Listenplatz 3 der AktionsGemeinschaft. Seit zwei Jahren Bundesobmann und Ersatzmandatar der Bundesvertretung der ÖH. In Santiago de Chile geboren, studiert Jilly Internationale Betriebswirtschaft und politische Kommunikation.
“Wir werden von der Bundesregierung weiterhin 2% des BIP für den tertiären Bildungsbereich einfordern und mit einem geregelten Zugangsmanagement die Qualität im Studium sichern”, so Jilly.

Andreas Jilly im Interview

Wie bist du zur AG gekommen und was hast du bisher gemacht?

Ich bin über die Pressearbeit zur AG gekommen. Neben dem Studium habe ich immer gerne geschrieben und hatte dann die Möglichkeit, für die AG Presseaussendungen etc. zu schreiben und damit Praxiserfahrung zu sammeln. Dadurch habe ich dann einen genaueren Einblick in die ÖH-Politik bekommen und gesehen, wie wichtig die Interessenvertretung für Studierende ist und was alles verbessert gehört. Daher habe ich bereits bei der ÖH-Wahl 2015 auf der Bundesliste der AktionsGemeinschaft kandidiert. Im Sommer 2015 wurde mir dann das Vertrauen geschenkt, die AktionsGemeinschaft nach innen und nach außen zu vertreten und ich wurde zum Bundesobmann gewählt.

Warum hast du begonnen, dich ehrenamtlich zu engagieren?

Es waren mehrere Faktoren. Einerseits waren es die Leute, die sich bei der AktionsGemeinschaft engagieren, die heute nicht mehr nur meine „AG-Kollegen“ sind, sondern zu meinem engsten Freundeskreis zählen. Ich fand es sehr bewundernswert, dass sich so viele junge Menschen neben ihrem Studium für ihre Studienkollegen ehrenamtlich einsetzen und wollte daher auch unbedingt dabei sein. Andererseits habe ich mich über die Missstände in der Bundes-ÖH geärgert.

Welche Themen waren dir als Obmann besonders wichtig?

Neben unseren Hauptthemen, wie die Ausfinanzierung der Hochschulen und dem österreichweiten Studententicket, war mir die Qualitätssicherung im Studium durch ein faires und transparentes Zugangsmanagement und die Unterstützung von Absolventen beim Arbeitsmarkteinstieg ein wichtiges Anliegen.
Bei der Frage des Zugangsmanagements haben wir daher mit vielen Experten zusammengearbeitet und auf die Notwendigkeit eines solchen aufmerksam gemacht. Im Zuge einer Kampagne zum Arbeitsmarkteinstieg haben wir unsere Forderungen für diesen Bereich präsentiert, um die Studierenden auf die Arbeitswelt vorzubereiten.

Was hast du für dich persönlich als AG-Obmann gelernt?

Durchhaltevermögen. Gerade auf Bundesebene ist es nicht immer leicht, mit den anderen Fraktionen der ÖH zu einem für die Studierenden sinnvollem Ergebnis zu kommen. Aber durch konsequente Arbeit und ausreichend Durchhaltevermögen kann man alles erreichen. Auch bei den politischen Entscheidungsträgern außerhalb der ÖH braucht man das. Man sieht das zum Beispiel beim österreichweiten Studententicket. Die AG macht da schon seit Jahren Druck und hat es sogar geschafft, das Studententicket ins Regierungsprogramm zu bekommen. Auch hier lassen wir nicht locker und ich bin überzeugt, dass es mit einer starken AG in der Bundes-ÖH auch früher oder später umgesetzt wird.

Ein Rat an Erstis?

Engagiert euch! Ich habe bei der AG unglaublich wertvolle Erfahrungen gemacht, viel gelernt und mitgestalten können. Das wünsche ich auch allen anderen Studierenden und kann das daher nur allen ans Herz legen.
Lies mehr über unsere Forderungen:
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