Für dich erreicht: Corona-härtefonds 2021

Die aktuelle Corona-Krise stellt für alle Studierenden eine Herausforderung dar. Es gibt auch Studierende, die sie vor besondere Herausforderungen stellt, zum Beispiel Studierende mit Kindern, Studierende mit Erkrankungen oder Behinderungen oder auch solche, die in der aktuellen Situation einen Job verloren haben, mit dem sie ihr Studium finanzieren. Deshalb richten das Wissenschaftsministerium und die ÖH für das Studienjahr 2020/21 den ersten Corona-Härtefonds ein, der mit insgesamt 450.000 Euro dotiert ist. 225.000 Euro davon stellt das Ministerium für Studierende in Not bereit, die Bundes-ÖH legt noch einmal denselben Betrag dazu.

Hinter den bisher 1.300 bewilligten Anträgen stehen Schicksale von Studierenden, die durch die Corona-Krise in eine Notlage geraten sind und denen wir mit unserem Corona-Härtefonds ein Auffangnetz spannen konnten. Das soll uns mit der jetzigen Neuauflage ebenfalls gelingen. Studierenden in Not zu helfen, dafür gibt und braucht es die ÖH! Es freut mich wirklich besonders, dass es gelungen ist, diesen ,Corona-Härtefonds 2.0‘ gemeinsam mit dem BMBWF aufzusetzen.
Sabine Hanger, Bundesobfrau der AktionsGemeinschaft & Vorsitzende der Österreichischen Hochschüler_innenschaft

Antragsstellerinnen und Antragssteller können maximal 800 Euro erhalten, wenn sie die Voraussetzungen für die Förderung durch den neuen Corona-Härtefonds erfüllen. Antragsberechtigt sind Studierende, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind. Das ist der Fall, wenn ihre monatlichen Ausgaben die monatlichen Einnahmen übersteigen und das nicht in ihrer Verantwortung liegt.

Unsere Stellungnahme zur Novelle des universitätsgesetzes

Als AktionsGemeinschaft ist es unsere Aufgabe und unser Anspruch, die Studierenden in allen Belangen bestmöglich zu vertreten. Dabei bleiben wir stets sachlich und konstruktiv und argumentieren mit uns vorliegenden Umfrageergebnissen, Meinungsbildern sowie jahrzehntelanger Erfahrung in lokalen Studienvertretungen in ganz Österreich. 

Vor allem bei dem wichtigen Thema der Novellierung des Universitätsgesetzes ist es uns ein Anliegen, den uns vorliegenden Entwurf unaufgeregt und faktenbasiert zu bewerten. Wir sind davon überzeugt, dass eine undifferenzierte, ideologische Debatte dem Novellierungsprozess per se und dem grundsätzlichen Diskurs der Weiterentwicklung unserer Universitäten nachhaltig schadet. 

Unsere Stellungnahme zum folgenden Gesetzesentwurf setzt sich mit einzelnen, diskutierbaren Änderungen auseinander.

AKTIONSGEMEINSCHAFT – DIE GRÖSSTE ORGANISATION FÜR STUDIERENDE IN ÖSTERREICH

Wir, das sind Freiwillige, die sich in 29 aktiven Hochschulgruppen tagtäglich für deine Interessen einsetzen, sind seit 2007 die stimmenstärkte Fraktion innerhalb der Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH).

Wir treten ausschließlich für Themen ein, die für dich als Studierender relevant sind – ideologische Grabenkämpfe oder Gesellschaftspolitik findest du bei uns nicht. Die AktionsGemeinschaft besteht aus selbstbestimmten und weisungsfreien Hochschulgruppen die ihre Themenschwerpunkte und Positionen ausschließlich eigenständig definieren. Deshalb repräsentieren die Mitglieder der AktionsGemeinschaft ein breites Spektrum an Meinungen.

Seit 2. Oktober 2020 stellen wir den Vorsitz in der Österreichischen Hochschüler_innenschaft (Bundes-ÖH).